Lernen fuers Leben - Erlebnispädagogik - Kanutouren - Hochseilgarten - Mobile Elemente - Schulseminare - Soziale Kompetenzen - Team- und Persönlichkeitsentwicklung - Sucht- und Gewaltprävention

Pädagogischer Bereich:

Als Leiter eines Jugendtreffs in Walldürn arbeitete ich eng mit der dortigen Hauptschule zusammen. So entstand ein umfassendes Seminarkonzept für verschiedene Bereiche:

1. Soziales Lernen - Persönliche und soziale Kompetenzen:

Diese werden neben den fachlichen Kompetenzen, die in der Schule vermittelt werden, immer wichtiger, gerade in Zeiten, in denen das Gewaltthema immer mehr in den Vordergrund kommt. Das Jugendalter, umschreiben mit "nicht mehr Kund und noch nicht Erwachsener ist gekennzeichnet durch die Suche nach der eigenen Idetität. Leider stehen die Eltern als Vorbilder oft nicht zur Verfügung, Kommunikation in der Familie findet nur noch selten statt. So sind die Jugendlichen auf der Suche nach sich selbst oft sich selbst überlassen.

Über mehrere Seminarbausteine ist es möglich, sich zunächst mit der Frage auseinander zu setzen wie:

"Wer bin ich? Was sind meine Schwächen und meine Stärken."

Es geht dabei um Selbstvertrauen, Selbst- und Fremdbild. Im weiteren Verlauf wird der soziale Kontext hergestellt z.B.
"Was macht eine gute Klasse aus? Was bedeutet Vertrauen?"

Die Einheiten werden immer wieder mit Rollenspielen sowie praktischen Übungen aufgelockert, wo
es auch darum geht, nicht nur über Dinge zu reden sondern Erfahrungen zu sammeln.


2. Suchtprävention und Gewaltprävention:

Zunächst tasten wir uns an den Begriff "Sucht" heran, den wir in vielen Worten wie Eifersucht oder Arbeitssucht finden.Oft verstecken wir etwas hinter einer Sucht oder erfüllt sich Sehnsüchte.

Während meiner Arbeit als Suchtberater begegne ich täglich den Gründen und Ursachen. Oft sind es falsche Freunde, durch die Jugendliche in Kontakt mit Drogen kommen, aber auch Probleme in der Familie, fehlende
berufliche- sowie Lebensperspektive oder Langeweile, weil Jugendliche kaum Anregungen erhalten, wie sie ihre
Freizeit sinnvoll gestalten können. In den Seminaren werden diese Punkte bearbeitet und Alternativen gezeigt.

3. Bewerbungstraining:

Ein wichtitger Punkt meiner Arbeit kommt diesem Bereich zu. So führte ich in den letzten Jahren in enger Zusammenarbeit
mit LaBuMoTa (www.labumota.de) an diversen Schulen Bewerbungstrainings durch, bei denen Schüler überhaupt erst
bewußt wurde, wie wichtig es ist, sich schon rechtzeitig mit dem Thema zu befassen. Nach einem bewährten Konzept sind
verschiedene Bausteine, zu erarbeiten, wie teuer das Leben ist, was bei einem Lebenslauf und einem Bewerbungsschreiben
zu beachten ist. Ein wichtiger Punkt ist immer wieder, in Rollenspielen den Anruf bei einem Betrieb oder auch ein
Vorstellungsgespräch zu üben.

4. Erlebnispädagogische Angebote:

Da es immer wieder gut ist, nicht nur über dinge zu reden sondern diese praktisch umzusetzen, haben sich erlebnispädagogische
Aktionen bestens bewährt.Auch hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten:

4.1Teamtraining/Kooperative Übungen:

sind generell an fast jedem Ort möglich, auch in Form eines Schulausflugs. Für die Übungen wird relativ wenig Material benötigt.
Als Dauer empfiehlt sich midestens ein halber Tag, besser ein ganzer Tag oder mehr. Dabei sind mehrere Schwerpunkte möglich
und es ist sinnvoll, die Aktionen vorher individuell abzusprechen.

4.2 Kanutouren:

Je nach Können, Alter und Größe der Klasse suchen wir einen geeigneten Fluss. Um die Sicherheit zu gewährleisten, werden die
Touren von mehreren Betreuern begleitet. Päd. Ziele hierbei sind, das aufeinander Abstimmen im Boot, Kennenlernen der eigenen
Kompetenz,

4.3 Hochseilgarten:

Je nach besonderen Wunsch und den formulierten Zielen, planen wir mit Ihnen und Ihrer Klasse einen Tag in einem Hochseilgarten.
Im Vordergrund stehen dabei die Zusammenarbeit der Klasse bei entsprechenden Teamübungen: Einen Weiteren Schwerpunkt bilden
im Hochseilbereich die Überwindung eigener Grenzen oder auch zu seinen Grenzen zu stehen.

4.4 Kombinierte, mehrtätgige Angebote:

Durch ein Programm über mehrere Tage z.B. im Rahmen eines Schullandheimaufenthaltes wird das soziale Lernen in der Klasse
wesentlich gefördert. So eignet sich z.B. ein halber oder ganzer Tag mit Teamtraining als Vorbereitung für einen Tag im Hochseilgarten.
Eine gute Ergänzung bietet auch eine Kanutour.